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Hoffnung trotz Corona

in den Kirchengemeinden des Oberen Schlichemtals

Die Corona -Krise ist eine große Belastung für die ganze Gesellschaft, sie ist auch eine Herausforderung für die Kirche. Es zeigt sich, dass das kirchliche Leben nicht so selbstverständlich ist, wie wir vielleicht bisher dachten. Wer hätte sich vorstellen können, dass es ein Osterfest gibt, an dem nicht die Kirchenglocken mit fröhlichem Geläut zur Feier der Auferstehung rufen? Wenn uns jetzt neu aufgeht, dass wir nicht ohne Glaube und Kirche leben wollen, dann haben wir etwas von den Zeichen der Zeit verstanden.
Messfeiern
Auch wenn es (voraussichtlich bis einschließlich zum Weißen Sonntag) keine öffentlichen Gottesdienste gibt, so feiern doch die Priester unserer Gemeinden sonntags und werktags die Heilige Messe alleine, doch in  Verbundenheit mit den Gläubigen, besonders für die Kranken und für das Wohlergehen unseres Landes.
Gebet
In Notzeiten nahmen die Menschen seit jeher ihre Zuflucht zum Gebet. Das sollten wir auch jetzt beherzigen. Papst Franziskus hat dazu aufgerufen, öfter und mit Bedacht das Vaterunser zu beten als das wichtigste und gemeinsame Gebet aller Christen. Starke Gebete in der Not sind auch der Rosenkranz, die Allerheiligenlitanei (Gotteslob Nr. 556) und die Anrufung des Heiligen Geistes (Gotteslob Nr. 344).
Auf Anregung unseres Dekans Pater Augusty (Geislingen) laden wir täglich um 19.30 mit Glockengeläut zum persönlichen Gebet in der Corona-Krise ein.
Palmsonntag
Am Palmsonntag können die Gläubigen ab 12.00 Uhr geweihte Palmzweige in den Kirchen abholen und mit nach Hause nehmen. Selbstgebundene Palmbüschel, die gesegnet werden sollen, können am Palmsamstag, 4. April, bis 16.00 Uhr auf die Altarstufen gelegt werden.
Karfreitag
Die Mesner werden die Altäre abdecken und ein Kreuz aufstellen zum Gedenken an das Leiden und den Kreuzestod unseres Erlösers.
Ostern
Am Ostersonntag werden in allen unseren Kirchen die (zuvor gesegneten) Osterkerzen ab 10.00 Uhr entzündet. Sie brennen dann den ganzen Tag zum Zeichen für den Ostersieg Christi. Die Gläubigen können Osterlichter mit nach Hause nehmen.
„Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ (2 Timotheus 1,7).
Bleiben wir in diesem Sinne zuversichtlich und bleiben wir behütet.
In herzlicher Verbundenheit
Pfarrer Dr. Johannes Holdt und die Priester und Diakone in der Seelsorgeeinheit Oberes Schlichemtal


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